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Blogparade: Wir sind alle gleich. Oder?

Entschuldigung, darf ich Sie mal was fragen?
Was sind Sie eigentlich für ein Mensch?

 

Ich könnte jetzt Worte verlieren zu Werten, wie zum Beispiel: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Sie bilden die Parole der vermeintlich mächtigsten Freiheitsbewegung der menschlichen Geschichte.
Sie standen auf den Bannern der Französischen Revolution, deren Ideale die Menschen begeisterten, faszinierten und mitrissen. Die Ereignisse jener Epoche beeinflussen unser Zusammenleben noch immer bis heute. Heißt es immer wieder. Könnte man also denken.

 

Aber wie ist das mit Ihnen, fühlen Sie sich durch den Slogan angesprochen?
Vielleicht stört es Sie gar nicht, dass bis heute in den meisten Fällen, in denen man schon über solch hochtrabende Themen spricht, meist ausschließlich die männliche Verwandtschaftsverbindung Erwähnung findet.
Als emanzipierte Frau werden Sie wahrscheinlich entweder über der Nutzung der Begrifflichkeit stehen. Oder Sie werden Sie durch Sie für sich durch andere Begrifflichkeiten (“Schwesterlichkeit” oder “Geschwisterlichkeit”) ersetzt haben. Vielleicht ist Ihnen die Frage aber auch vollends fremd und Sie zucken fragend mit den Schulter: “Was geht mich das an?”

 

Emanzipierte Frauen und weltoffene Männer kämpften den Kampf der Gleichheit aller Menschen auch nach der Französischen Revolution weiter. Ich bin diesen Menschen sehr dankbar, weil ich keinen Unterschied im persönlichen Wert eines Menschen ausmachen kann. Für mich erscheint es unerheblich, welche Religion, welche Haarfarbe, welche Schuhgröße, welche Rasse, welche sexuelle Orientierung oder welches Geschlecht die Person hat, mit der ich in irgendeiner Form kommuniziere.

Natürlich gehöre ich auch bestimmten soziologischen Gruppen an, indem ich bin, wer ich bin. Und alles sorgt vermutlich irgendwie dafür, dass ich gesellschaftlich in die Kategorie “Mann” sortiert werde.
Ich liebe, wen ich liebe und arbeite, was ich arbeite.

Aber kann ich das denn? Kann ich Pflege? Als Mann?
Nun, natürlich soll es nicht um mich persönlich gehen…
Beim Deutschen Pflegetag 2015 stellte Frau Susanne Porsche die These auf, Frauen wären für die Pflege von Menschen disponiert, Männer eher untauglich. Ich war einigermaßen entsetzt. Wenig später entwickelte ich den Ehrgeiz, die Erfahrungen anderer Pflegender zu hören.

 

Ich würde mich freuen, wenn mir Menschen, die in der professionellen Pflege arbeiten, weiterhelfen könnten.
Dieser Beitrag stellt den Versuch dar, eine Blogparade zum Thema “Männer in der Pflege” zu organisieren.
Antworten Sie mit einem Blogbeitrag und verlinken Sie diesen!

 

Als Anreiz soll folgender Fragenkatalog dienen, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:
Wie sind Eure Erfahrungen mit Männern in der Pflege?
Was verändern Männer – zum Guten oder zum Schlechten?
Welche Geschichten kannst Du als Mann erzählen?
Wie siehst Du als Frau männliche Kollegen?
Wie lebt es sich eigentlich mit männlichen Kollegen in der Pflege?
Wie ist es als Mann, in der Pflege zu arbeiten?

4 Comments

  • Männer in der #Pflege | Gedankensalat...

    […] Markus Lauter stellte vor einiger Zeit auf seinem Blog eine interessante Frage. Wie sind eigentlich die Erfahrungen mit Männern in der Pflege? […]

  • Margarete Rosen

    Ich bin auf die eingehenden Beiträge super gespannt.

    • Markus Lauter

      Die Spannung teilen wir wohl. Beteiligen doch auch Sie sich gerne, bloggen Sie zum Thema und verlinken Sie meinen Beitrag, um eine Verknüpfung herzustellen!

  • Männer in der Pflege – Mauerunkraut

    […] für diesen Beitrag sind Geschlechterdiskussionen in meiner Timeline und die Blogparade „Männer in der Pflege“. Dies ist jetzt nicht wirklich ein Blogparade-Post in dem Sinne. Ich habe mir aus dem was ich so an […]

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